Gladbacher Münster
...Spuren legen
Franz-Brandts-Allee
Windhorststr.
Otto-Müller-Str.

... und Spuren legen

Spuren des Glaubens legten die Mönche und der Abt Sandrad, als sie 974 die Abtei gründeten und das "Gladbacher Münster" errichteten.

Spuren des Glaubens legte der Textilindustrielle Franz Brandts, als er im 19. Jahrhundert auf die sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Industrialisierung mit der Gründung des "Volksvereins für das Katholische Deutschland" mit seiner Zentrale in Mönchengladbach antwortete. Darüber hinaus eröffnete Brandts einen Kindergarten und richtete eine Krankenversicherung für seine Mitarbeiterschaft ein.

Der historische Volksverein (1890-1933) wurde der größte seiner Art in der Kirchengeschichte und prägte die Sozialgesetzgebung der Weimarer Republik, die bis in die Bundesrepublik Deutschland hineinwirkt.

Spuren des Glaubens sind nicht nur in der Geschichte Mönchengladbachs zu finden - sie werden heute noch gelegt.
Pfarrer Edmund Erlemann hat an diese Tradition angeknüpft. Inspiriert durch den sozialen Katholizismus und die Würzburger Synode nahm er die Spuren der Vergangenheit als Herausforderung für heute an. Als Pfarrer setzt er sich seit 1970 besonders für sozial benachteiligte Menschen, für Arbeitslose, Wohnungslose und Arme in Mönchengladbach ein. 

Mit seinem Engagement für den Verein Wohlfahrt, für den Volksverein und die Stiftung Volksverein hat er in den letzten vierzig Jahren Spuren des Glaubens in Mönchengladbach gelegt. Eine kurze Vita von Edmund Erlemann finden Sie hier.

"Tradition ist nicht das Hüten der Asche, sondern das Bewahren der Glut!" Diesem Grundsatz fühlt sich Edmund Erlemann verpflichtet. Auch mit 75 Jahren brennt das Feuer immer noch - und immer wieder neu.

Spuren des Glaubens wollen wir auch in 2010 legen. Wir wollen die Nöte der Zeit erkennen und sie mit den Menschen gemeinsam bewältigen.

Gemeinsam suchen wir "in neuer Solidarität" nach Wegen, Gesellschaft und Kirche für alle Menschen zugänglich zu machen - vor allem für die Menschen, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind.

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